80 Meter hohe Staubwolke

Weltkriegsbombe in Oranienburg gesprengt

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Während der Sprengung einer Fünf-Zentner-Bombe amerikanischer Herkunft aus dem 2. Weltkrieg wurden am Mittwoch etwa 12.000 Menschen im Stadtbereich von Oranienburg nördlich von Berlin evakuiert.

Oranienburg - Mit einem lauten Knall und einer hohen Staubwolke war alles im Handumdrehen vorbei. In Oranienburg ist eine weitere Weltkriegsbombe aus dem Verkehr gezogen worden.

Mit einer dicken 80 Meter hohen Staubwolke ist im brandenburgischen Oranienburg eine Weltkriegsbombe gesprengt worden. Der Blindgänger explodierte am Mittwoch kurz nach 13.00 Uhr mit einem lauten Knall. Zu gravierenden Schäden kam es wohl nicht, wie Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) sagte.

Um die Bombe war ein zwei Kilometer großer Sperrkreis in der Innenstadt gebildet worden. 12 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen oder konnten ihre Arbeitsplätze nicht erreichen. Auch der Auto- und Bahnverkehr waren gestört. Seit dem frühen Morgen war das Zentrum von Oranienburg eine Geisterstadt.

Erst vor zwei Wochen war bei der Sprengung einer Bombe in der Kreisstadt ein Einfamilienhaus zerstört worden. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Oranienburger haben mit der Entschärfung oder Sprengung von Bomben viel Erfahrung: Seit 1990 wurden mit der Bombe vom Mittwoch 176 Weltkriegsbomben unschädlich gemacht. Auch fast 70 Jahre nach Kriegsende liegen in und um Oranienburg noch so viele Blindgänger in der Erde wie kaum in einer anderen deutschen Stadt.

dpa

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