Weniger Verkehrstote, aber immer mehr Unfälle

Wiesbaden - Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen in Deutschland ist weiter rückläufig. Es gibt auch immer weniger Verletzte. Doch die Zahl der Unfälle selbst steigt.

Noch nie sind in der Bundesrepublik so wenig Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden wie in den ersten neun Monaten 2010. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen von Beginn des Jahres bis Ende September 2758 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren elf Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Dies sei ein Rekordtief seit 1953 - der bundesweiten Einführung der Verkehrsunfallstatistik. Zugleich sei die Zahl der Verletzten in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 7,5 Prozent auf rund 279 300 gesunken, hieß es.

Im September verzeichneten die Statistiker 199 800 Unfälle, die von der Polizei aufgenommen wurden. Das waren 2,6 Prozent mehr als im September des Vorjahres. Dabei kamen 372 Menschen ums Leben - ein Rückgang um 5,1 Prozent. Die Zahl der Verletzten im September sank binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent auf 36 500.

dpa

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