Neuschnee und Sturmböen möglich

Wetter in Bayern: Frost-Warnung für Teile des Freistaats - in den Alpen schon jetzt ordentlich Neuschnee

In Bayern wird es immer kühler. Nun bringt Tief Esther Neuschnee in den Freistaat. Auch in tieferen Lagen sinken die Temperaturen in den Minusbereich.

  • Das Wetter in Bayern bleibt nass und kühl.
  • In den Alpen ist mit Neuschnee zu rechnen
  • In tieferen Lagen kann es glatt und neblig werden.

Update vom 11. Oktober 2020, 17.00 Uhr: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nähert sich aktuell Tief Esther dem Freistaat und bringt polare Atlantikluft mit sich. Das sorgt für frostige Temperaturen mit Tiefstwerten von bis zu 6 Grad plus im Spessart und - 1 Grad in anderen Teilen Franken. Dort kann aufgrund von Nebel in den Morgenstunden die Sichtweite auf unter 150 Meter fallen. Für Teile Mittel- und Oberfrankens gilt für den Montagmorgen eine Amtliche Warnung vor Frost.

Wetter in Bayern: Schneefallgrenze sinkt - Neuschnee in den Alpen erwartet

An den Alpen bleibt es regnerisch. Oberhalb von 1200 Metern fällt am Montag der Niederschlag als Schnee. Bis zum Montagabend sind in höheren Alpenlagen etwa fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Auch hier gilt eine Wetterwarnung.

Am Montag bleibt es trüb und regnerisch mit 7 bis 13 Grad in den tieferen Lagen. Die Schneefallgrenze sinkt tagsüber in den Alpen auf 1200 Meter, in der Nacht zum Dienstag dann auf 1000 Meter. Zu Beginn der Woche ist in Bayern verbreitet mit Gefahr durch Glätte zu rechnen.

Extremer Wetter-Umschwung in Bayern: DWD mit Warnung - Sturmböen mit bis zu 80 km/h möglich

Update vom 3. Oktober, 19.21 Uhr: Der DWD warnt in mehreren bayerischen Regionen vor Sturmböen. Die amtliche Warnung vor Sturmböen gilt bis Sonntag, 15 Uhr, am Alpenrand. Oberhalb von 1500 Metern können Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h aus südlicher Richtung auftreten. In exponierten Lagen sind Sturmböen bis 100 km/h möglich.

Extremer Wetter-Umschwung in Bayern - schwere Sturmböen möglich

Update vom 3. Oktober, 17.22 Uhr: Teils heftige Böen sind am Samstagnachmittag über den Süden Bayerns gezogen. In den Alpen lässt der Föhnsturm nach, doch auf den Gipfeln sind weiterhin teils schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h möglich. Im östlichen Alpenvorland können laut DWD weiterhin „steife Böen um 55 km/h“ auftreten. Am Sonntag liegen die Höchstwerte zwischen 13 und 19 Grad, Sonne und Wolken wechseln sich ab, vereinzelt kann es regnen. In einigen Regionen bleibt es auch am Sonntag weiterhin teils stark böig. In den Alpen kann es dann auch teils wieder föhnig werden.

Extremer Wetter-Umschwung in Bayern bahnt sich an - DWD-Karte rot eingefärbt, KATWARN löst aus

Update vom 2. Oktober, 20.37 Uhr: In Teilen Bayerns gilt eine Warnung vor Orkanböen. Betroffen sind die Kreise Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Die Warnung gilt bis Samstag (3. Oktober), 15 Uhr. Dazu schreibt der Deutsche Wetterdienst: „Es treten oberhalb 2000 m Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 130 km/h (36m/s, 70kn, Bft 12) aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit extremen Orkanböen bis 160 km/h (45m/s, 87kn, Bft 12+) gerechnet werden.“

Wetter in Bayern: Extremer Umschwung - DWD-Karte rot eingefärbt, KATWARN ausgelöst

Erstmeldung vom 2. Oktober, 10.35 Uhr: München - Der goldene Herbst lässt zumindest an diesem Wochenende noch auf sich warten. Nach einem milden Freitag wird es am Samstag in vielen Teilen Bayerns richtig ungemütlich. Besondere Vorsicht gilt in Alpennähe. Eine Tief-Front bringt Regen und Sturm in den Freistaat. In höheren Lagen kann es wieder ergiebig schneien.

Wetter in Bayern: Samstag zieht ein Band aus Regen und Schnee über den Freistaat

Am Freitag (2. Oktober) tut sich die Sonne noch schwer, durch die dicke Wolkendecke zu brechen. In einigen Teilen des Landes hält sich der Nebel noch zäh bis in die Mittagsstunden. Dabei bleibt es aber vorwiegend trocken. Die Höchstwerte bewegen sich dabei zwischen 17 Grad im Fichtelgebirge und 22 Grad im Bayerischen Wald, gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) an. Jedoch setzt im Laufe des Tages ein starker Föhnwind ein. In den Tälern in Alpennähe kann er sich zu einem Sturm* ausweiten. Der DWD gibt deshalb für das Alpenvorland eine Warnung der Stufe 3 aus. Sogar KATWARN wurde ausgelöst.

Für das Alpenvorland gibt der DWD eine Warnung vor orkanartigen Böen aus.

Im Laufe der Nacht zieht es dann wieder zu, und im Allgäu beginnen die ersten Regenfälle. Das Regenband schiebt sich dann im Laufe des Samstags weiter in östlicher Richtung über Bayern. Von Schweinfurt bis Berchtesgaden kann es daher feucht werden. Nur am äußersten westlichen Rand - im Bayerischen Wald oder Passau - bleibt es weitestgehend trocken. Der Wind* bleibt in hohen Lagen weiterhin stürmisch. Im Flachland nimmt er wieder ab. Die Temperaturen brechen hingegen ein. In Ulm werden es unter den Regenwolken nur noch 13 Grad. Am wärmsten wird es, wo es trocken bleibt. In Passau klettert das Thermometer noch einmal auf 21 Grad.

Hier erfahren Sie wie das Wetter im Rest des Deutschlands wird.

So sah es heute Morgen im Pfaffenwinkel am Hohenpeißenberg aus (Twitter)

Wetter in Bayern: In höheren Lagen fällt wieder Schnee - Warnung an Wanderer

Das Regenband, das sich vom Allgäu über das Alpenvorland zieht, wird oberhalb von 1000 Metern Schnee bringen. Das kann besonders für Wanderer gefährlich werden, die den Tag der Deutschen Einheit für einen Ausflug nutzen wollen. Schon jetzt rät Moritz Zobel von der Alpinberatung in Oberstdorf, dass Touren in höheren Lagen nur von erfahrenen Bergsteigern durchgeführt werden sollen, schreibt br.de. Viele Wege seien durch die Schneefälle der vergangenen Tage unpassierbar. Außerdem drohe in einigen Bereichen Lawinengefahr, da das milde Wetter* den Schnee sehr rutschig gemacht hat. Der Neuschnee am Samstag erschwert die Bedinungen noch einmal.

Erst am Sonntag entspannt sich die Wetterlage in Bayern wieder. Es gibt einen Sonnen-Wolken-Mix mit angenehmen Temperaturen um die 15 Grad. Auch der Wind nimmt weiter ab. Nur in der Nacht auf Montag kann südlich der Donau erneut ein wenig Regen fallen. (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth

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