Das könnte Sie auch interessieren

WhatsApp: Warnung der Polizei! So dreist locken Betrüger Sie in die Abzock-Falle

WhatsApp: Warnung der Polizei! So dreist locken Betrüger Sie in die Abzock-Falle

WhatsApp: Warnung der Polizei! So dreist locken Betrüger Sie in die Abzock-Falle
Gefahr in Nürnberg: Intakte Fliegerbombe mit chemischen Zünder gefunden

Gefahr in Nürnberg: Intakte Fliegerbombe mit chemischen Zünder gefunden

Gefahr in Nürnberg: Intakte Fliegerbombe mit chemischen Zünder gefunden
20-Grad-Marke geknackt: Hoch „Dorit“ verabschiedet sich - doch es gibt eine gute Nachricht

20-Grad-Marke geknackt: Hoch „Dorit“ verabschiedet sich - doch es gibt eine gute Nachricht

20-Grad-Marke geknackt: Hoch „Dorit“ verabschiedet sich - doch es gibt eine gute Nachricht

Verheerender Orkan

Deutsche Bahn nach „Xavier“ auf dem mühsamen Weg zum Normalzustand

+
Die direkte Bahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg seit Montagmorgen wieder frei - allerdings nur in eine Richtung.

Das Sturmtief „Xavier“ liegt schon Tage zurück, doch nur langsam kann die Deutsche Bahn zur Tagesordnung zurückkehren. Einige Probleme bereitet noch die Strecke Berlin-Hamburg - wohl auch über den Wochenbeginn hinaus.

Berlin - Schäden beseitigen, Risiken für Reisende ausschließen, Strecken freigeben: So nähert sich die Deutsche Bahn nach den Zerstörungen durch den massiven Herbststurm „Xavier“ Stück für Stück dem Normalzustand. Allerdings müssen sich Reisende von Berlin nach Hamburg auch zum Wochenstart noch in Geduld üben und längere Fahrtzeiten einplanen.

Von der Hauptstadt aus in Richtung Hamburg müssten die Züge weiter über Stendal und Uelzen umgeleitet werden, sagte ein Bahnsprecher. In diese Richtung könnten die Arbeiten und damit die Sperrung „noch mehrere Tage dauern“, sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Montag.

Strecke Berlin - Hamburg wieder frei: Zunächst nur in eine Richtung

In die umgekehrte Richtung sollte die Strecke am Montagmorgen wieder freigegeben werden - von 6 Uhr an zumindest eingleisig. Auch die Strecke Hannover-Magdeburg sollte im Laufe des Tages sukzessive geöffnet werden, zwischen Osnabrück und Hamburg soll der Zug mit Betriebsbeginn am Dienstag wieder verkehren.

Die Bahn hatte am Sonntag eine weitere Hauptstrecke freigegeben: Zwischen Hannover und Bremen waren die Schäden beseitigt, der reguläre Fahrplan konnte jedoch nicht sofort eingehalten werden. „Der Betrieb muss erst wieder hochgefahren werden“, hieß es. Auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Hannover rollten die Züge seit Samstag wieder. Inzwischen kämen Reisende mit der Bahn wieder in alle Himmelsrichtungen voran, sagte ein Bahnsprecher. „Wenn auch nicht immer auf dem gewohnten Weg.“

Im Nahverkehr ist ein Großteil der Strecken laut Bahn wieder befahrbar. An den Bahnhöfen habe sich die Situation ebenfalls deutlich entspannt. Auf einigen Strecken müssen Reisende auch zu Wochenbeginn auf den Bus umsteigen. Wie das private Bahnunternehmen Metronom mitteilte, bleibt die Strecke zwischen Bremen und Rotenburg gesperrt. Dort fahren Busse. Der Abschnitt Rotenburg-Hamburg sollte am frühen Montagmorgen wieder befahrbar sein. Zwischen Stade und Hamburg sollten die Züge ab Montagmittag wieder rollen.

Xavier forderte sieben Menschenleben

Das Orkantief „Xavier“ war am Donnerstag mit bis zu 122 Stundenkilometern über Nord- und Ostdeutschland hinweggezogen. Der Sturm ließ zahlreiche Bäume umstürzen oder abknicken. Sieben Menschen kamen ums Leben, darunter eine bekannte Journalistin. Insgesamt richteten umgekippte Bäume und heruntergerissene Äste nach Angaben der Bahn an mehr als 500 Stellen Schäden an. Mehr als 1000 Kilometer seien betroffen gewesen.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bemängelte am Wochenende die Kundeninformation der Bahn. „Wir leben in einem Zeitalter von Apps und digitaler Information, und doch ist das Unternehmen Deutsche Bahn nicht in der Lage, seine Kunden ausreichend zu informieren“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel in Frankfurt am Main.

Die Wetteraussichten für Deutschland sind immerhin einigermaßen beruhigend: Neue Regenwolken sorgen zwar für einen trüben und windigen Start in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm wie „Xavier“.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

A1 bei Stuhr nahe Bremen

Horror-Unfall: Geisterfahrer rast in Familie und stirbt - Eltern und Kind in Lebensgefahr

Horror-Unfall: Geisterfahrer rast in Familie und stirbt - Eltern und Kind in Lebensgefahr

Schrecklicher Unfall

Polizistin stirbt bei einer Einsatzfahrt: Große Trauer um „Charly“ (†22)

Polizistin stirbt bei einer Einsatzfahrt: Große Trauer um „Charly“ (†22)

16-Jährige psychisch krank 

Jugendliche sticht auf schwangere Frau ein – Mordkommission ermittelt 

Jugendliche sticht auf schwangere Frau ein – Mordkommission ermittelt 

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Betrunkener geht in Kneipe aufs Klo - seine Kumpel hören nur noch den Schrei
Betrunkener geht in Kneipe aufs Klo - seine Kumpel hören nur noch den Schrei
Furchtbarer Unfall: Frau fliegt mit BMW Cabrio auf Autobahn über Leitplanke
Furchtbarer Unfall: Frau fliegt mit BMW Cabrio auf Autobahn über Leitplanke
Kassel: Polizei stoppt VW Golf GTI - Reaktion des Fahrers ist unfassbar
Kassel: Polizei stoppt VW Golf GTI - Reaktion des Fahrers ist unfassbar
Spaziergänger machen gruseligen Fund im Schnee - die Polizei steht vor einem Rätsel
Spaziergänger machen gruseligen Fund im Schnee - die Polizei steht vor einem Rätsel

Kommentare