Zahl bestätigter Ebola-Fälle in Liberia steigt auf drei

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Liberianische Krankenschwester in Monrovia. Der Ebola-Epidemie in Liberia, Guinea und Sierra Leone sind mehr als 11 000 Menschen zum Opfer gefallen. Foto: Ahmed Jallanzo

Monrovia (dpa) – Die Zahl der neuen Ebola-Fälle im westafrikanischen Liberia ist auf drei gestiegen. Mehr als 100 Menschen, die mit den Erkrankten in Kontakt waren, wurden unter Quarantäne gestellt, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern, erklärte der Vize-Gesundheitsminister Tolbert Nyenswah.

Einer der neuen Ebola-Patienten ist demnach der dreijährige Sohn einer vergangene Woche der Krankheit erlegenen 30-Jährigen.

Ihr Tod markierte den ersten Ebola-Fall in Liberia seit Ende vergangenen Jahres. Die Weltgesundheitsorganisation hatte das Land am 14. Januar zum dritten Mal offiziell für Ebola-frei erklärt. Auch im benachbarten Guinea ist das Virus zuletzt wieder ausgebrochen. Der Epidemie in Liberia, Guinea und Sierra Leone sind mehr als 11 000 Menschen zum Opfer gefallen.

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