In Deutschland um drei Prozent

Zahl der Verkehrstoten in Europa steigt wieder an

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Zwischen 2012 und 2013 sank die Zahl der Verkehrstoten noch um acht Prozent. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Brüssel - Auf den Straßen Europas sind seit Jahren erstmals wieder mehr Menschen gestorben. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor.

Auf den Straßen Europas sind seit Jahren erstmals wieder mehr Menschen gestorben. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor, der am Donnerstag in Brüssel vorgestellt wurde. Demnach stieg die Zahl der Verkehrstoten seit 2001 wieder an. 2015 starben 26 000 Menschen durch Verkehrsunfälle, 2014 waren es 100 weniger. „Die neusten Zahlen sind enttäuschend“, sagte EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc.

Die Zahl der Verkehrstoten lag der Statistik zufolge EU-weit 2015 bei 51,5 Opfern pro eine Million Einwohner und ist damit auf ähnlich hohem Niveau wie in den beiden Vorjahren. Zwischen 2012 und 2013 sank die Zahl der Verkehrstoten noch um 8 Prozent.

Die Länder mit den wenigsten Verkehrstoten pro eine Million Einwohner sind laut Bericht Malta (26), Schweden (27) und die Niederlande (28). Am schlechtesten schneiden Rumänien und Bulgarien (beide 95) ab. Deutschland liegt laut Bericht im unteren Mittelfeld: Dort starben 43 Menschen pro eine Million Einwohner im Straßenverkehr - 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist bereits seit Februar amtlich - laut Statistischem Bundesamt kamen 2015 insgesamt 3475 Menschen ums Leben.

dpa

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