Zwei mutmaßlich Tote noch nicht gefunden

Nach Brückeneinsturz in Florida: Todesopfer geborgen

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Räumungsarbeiter stehen an einer eingestürzten Brücke.

Nach dem Einsturz einer Fußgänger-Brücke in Florida wurden die ersten Opfer aus den Trümmern geborgen. Von einigen fehlt jedoch noch immer jede Spur.

Miami - Zwei Tage nach dem Brückeneinsturz in Florida sind drei Tote aus zwei Fahrzeugen unter den Trümmern geborgen worden, wie die Polizei in Miami-Dade mitteilte. Ein weiteres Opfer war am Donnerstag im Krankenhaus gestorben. Damit sind insgesamt vier der mindestens sechs vermuteten Opfer des Unglücks geborgen worden. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Menschen unter den Trümmern gefunden würden, zitierte der Miami Herald den Vizebürgermeister von Miami-Dade, Maurice Camp.

Die 950 Tonnen schwere Brücke auf dem Gelände einer Universität war am Donnerstag auf ganzer Länge von etwa 53 Metern zusammengebrochen und auf eine darunterliegende siebenspurige Straße gestürzt. Die Ursache wurde am Samstag noch untersucht.

Nur Stunden vor dem Einsturz einer Fußgänger-Brücke in Florida hat die Baufirma gegenüber den Behörden erklärt, ein zuvor entdeckter Riss sei ungefährlich. Das geht aus einer Mitteilung der Universität hervor, auf deren Gelände die Brücke stand. Während eines zweistündigen Treffens hätten die Ingenieure über den Riss gesprochen und seien zu dem Schluss gekommen, es gebe keine Sicherheitsbedenken. Ob der Riss den Überweg kollabieren ließ ist noch unklar, die Ursache wurde am Samstag noch untersucht.

Telefonische Warnung: Hätte tödlicher Brückeneinsturz verhindert werden können? 

dpa

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