Zahlreiche Tote bei Anschlägen im Irak

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Irakische Soldaten untersuchen den Tatort eines Bombenanschlags in Bagdad.

Bagdad - Bei Gewalttaten sind im Irak am Sonntag mindestens 17 Menschen getötet worden, unter ihnen zehn Zivilisten und sieben Sicherheitskräfte.

In der südirakischen Stadt Hilla stürmten Bewaffnete eine sunnitische Moschee und erschossen drei Menschen. Die Gläubigen befanden sich mitten im Morgengebet, als die Terroristen das Feuer auf sie eröffneten, wie Augenzeugen berichteten. Hilla, 100 Kilometer südlich von Bagdad, ist mehrheitlich schiitisch. Die Täter entkamen unerkannt.

In Bagdad wurden drei Menschen getötet und vier weitere verletzt, als eine an ihrem Fahrzeug angebrachte Haftbombe explodierte, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak. Unweit der Universität im Zentrum der Stadt detonierten auf der Straße drei Sprengsätze. Ein Passant wurde getötet und drei weitere verletzt. Ein Polizist starb an den Verletzungen, die er bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Nähe des Al-Schaab-Stadions erlitt.

In der nordirakischen Metropole Mossul griffen Aufständische Kontrollpunkte der Sicherheitskräfte an und töteten drei Soldaten, zwei Polizisten und zwei Zivilisten. Fünf weitere Polizisten erlitten Verletzungen, bestätigte die Polizei. Ein Polizist wurde in seinem Haus überfallen und getötet. Außerdem fand die Polizei die Leiche einer Frau, die Folterspuren aufwies.

dpa

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