Zerstückelte Fluss-Leiche in Leipzig identifiziert

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Die Staatsanwaltschaft hat die Identität der verweste Leiche aus dem Leipziger Elsterflutbecken geklärt.

Leipzig - Am 6. November wurde in Leipzig ein grausiger Fund gemacht. Ein Pilzsammler entdeckte einen Arm am Elsterflutbecken. Jetzt konnte durch einen DNA-Abgleich die Identität geklärt werden.

Jonathan H. wurde zerstückelt und in einen Fluss bei Leipzig geschmissen.

Die zerstückelte Leiche aus einem Fluss in Leipzig ist identifiziert worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus Leipzig. Die Identität des Toten habe über einen DNA-Abgleich geklärt werden können. Der Torso und die beiden Arme des 23-Jährigen waren im November im Leipziger Elsterflutbecken gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordverdachts. Die Hintergründe des Verbrechens sind bislang ungeklärt.

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen, die zum Bekanntenkreis des Opfers und zu seinen letzten Aufenthaltsorten Auskunft geben können. Die Behörden machten am Freitag keinerlei weitere Angaben, ob der 23-Jährige möglicherweise polizeibekannt war oder als vermisst gemeldet worden war. Die Polizei hat die Mordkommission “Elster“ mit 30 Beamten eingesetzt.

Die Ermittlungen waren ins Rollen gekommen, nachdem ein Pilzsammler am 6. November einen grausigen Fund gemacht hatte: Er entdeckte einen abgetrennten Arm. Wenig später wurden der zweite Arm und der Torso des Mannes gefunden.

dpa

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