Zika-Virus in den USA erstmals durch Mücken übertragen

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Moskito "Aedes aegypti" oder auch "Stegomyia aegypti". In den USA ist erstmals eine Übertragung des Zika-Virus nachgewiesen worden. Foto: Gustavo Amador

Washington (dpa) - Das Zika-Virus ist in den USA erstmals nachweislich durch Mücken übertragen worden. Drei Männer und eine Frau seien in Miami von Mücken gestochen und so mit dem Virus infiziert worden, sagte der Governeur des südwestlichen Bundesstaates Florida, Rick Scott.

Zuvor hatten sich Menschen in den USA nur bei Reisen in von Zika betroffene Regionen sowie beim Sex mit einem infizierten Partner angesteckt. Gesundheitsexperten hatten aber schon länger befürchtet, dass Mücken, die das Virus in sich tragen, die USA erreichen und seine Ausbreitung somit deutlich vergrößern könnten.

Das Zika-Virus ist bislang vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik verbreitet, wo es vor allem durch Mücken übertragen wird. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika bei einer Infektion von Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen und weitere neurologische Schäden auslösen kann.

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