Zwei Deutsche sterben beim Wandern in Norwegen

Oslo - Unglücksserie: Innerhalb einer Woche sind zwei Deutsche beim Wandern im norwegischen Nationalpark Jotunheimen ums Leben gekommen.

 Wie die Polizei in der Olympiastadt Lillehammer am Donnerstag mitteilte, fanden Suchtrupps einen 65 Jahre alten Hamburger tot in der Nähe des Touristenzentrums Gjendebu. Er hätte am 16. August eigentlich wieder zuhause sein sollen.

Eine Woche zuvor war im selben Feriengebiet, das rund 250 Kilometer nördlich von Oslo liegt, eine etwa 40-jährige Deutsche als vermisst gemeldet, nachdem sie den Kontakt zu ihrer Wandergruppe mit sieben weiteren Teilnehmern verloren hatte. Auch sie wurde nach einem Sucheinsatz tot gefunden. Wahrscheinlich sei die Frau abgestürzt, berichtete die Ortszeitung “Gudbrandsdølen Dagningen“.

Grund für die tödlichen Unfälle seien möglicherweise die heftigen Regenfälle der letzten Wochen gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dadurch sei das Wandern auf dem häufig nackten Felsgrund riskanter als sonst. Jotunheimen ist das höchste Gebirge Norwegens und ist bei Wanderern aus aller Welt bekannt.

dpa

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