EU-Pläne weiter vorantreiben

Aigner: Fischereireform "darf nicht scheitern"

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Ilse Aigner pocht auf weitere Reformen beim Fischereigesetz.

Berlin - Lwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat vor einem Scheitern der EU-Fischereireform gewarnt. Dabei dürfe man die bisherigen Fortschritte nicht kaputt machen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat vor einem Scheitern der EU-Fischereireform gewarnt. „Wir sind mit der Reform schon weit vorangeschritten“, erklärte Aigner. „Wir dürfen jetzt nicht stehenbleiben. Beim Schutz der Fischbestände darf es keine Rolle rückwärts geben.“ Die Reform soll dafür sorgen, dass die strapazierten Fischbestände schonender bewirtschaftet werden und sich erholen können. Sie „darf nicht scheitern“, mahnte Aigner.

Am Montag und Dienstag diskutieren die EU-Minister für Landwirtschaft und Fischerei über die Neuausrichtung. Dabei wollen sie beraten, bei welchen Punkten sie dem Europaparlament entgegenkommen können. Die Abgeordneten wollen die Fischbestände früher und umfassender schützen als die EU-Staaten. Fischereinationen wie Frankreich, Spanien, Italien oder Portugal warnen hingegen vor zu großen Belastungen für die Fischer. Die EU-Parlamentarier müssen am Ende zustimmen.

Deutschland pocht wie das Parlament auf eine ehrgeizige Reform. „Die grundlegende Neuausrichtung der europäischen Fischereipolitik gibt den Fischern wichtige Anreize für bestandsschonende Fangpraktiken“, teilte Aigner mit. „Das wird die Erholung weiterer Fischbestände beschleunigen.“

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dpa

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