Aufträge in Eurozone um 3,1 Prozent gestiegen

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Die Aufträge für die Wirtschaft in der Eurozone steigen wieder. Hier ist ein Mann im Schiffbau tätig.

London - Die Staaten der Eurozone konnten wieder ein Plus an Aufträgen in der Industrie verzeichnen. Der Vorjahreswert ist allerdings meilenweit entfernt.

Die Industrie in den 16 Staaten der Euro-Zone hat im Juni wertmäßig 3,1 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Mai. Im Vergleich zu Juni 2008 lag der Auftragseingang allerdings 25,1 Prozent niedriger, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Das Auftragswachstum übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die nur ein Plus von 1,6 Prozent vorausgesagt hatten. Besonders deutlich legte der Auftrageingang mit plus 14,8 Prozent in Irland zu.

Auf der Homepage der Eurostat lesen Sie Details.

In Deutschland lag er 4,6 Prozent höher als im Mai, in Frankreich 0,7 Prozent. Deutschland und Frankreich waren im zweiten Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 0,3 Prozent aus der Rezession herausgekommen. Im Mai und im April war der Auftragseingang in der Eurozone noch jeweils um 0,5 Prozent gesunken, im Januar sogar um 2,3 Prozent.

In der EU insgesamt gingen die Auftragseingänge im Vergleich zu Mai um 0,4 Prozent zurück und lagen 24 Prozent unter dem Vorjahresnivau. Besonders betroffen war Dänemark mit einem Rückgang um 29,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

AP

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