Es geht um 250.000 Euro

Netzagentur droht Bahn weiter mit Strafe

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Menschen warten am 19.08.2013 auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof von Mainz (Rheinland-Pfalz) auf einen einfahrenden Regionalzug.

Bonn - Obwohl die Bahn es geschafft hat, dass sich die Lage in Mainz entspannt, droht ihr eine Strafe in Höhe von 250.000 Euro. Über dieses Zwangsgeld muss die Bundesnetzagentur noch entscheiden.

Die Bundesnetzagentur hält trotz einer leichten Entspannung am Mainzer Hauptbahnhof an ihrer Drohung fest, die Bahn wegen der Zugausfälle mit einem Zwangsgeld von einer Viertelmillion Euro zur Kasse zu bitten. Es werde zwar registriert, dass die Bahn mit Notfallfahrplänen und zusätzlichen Zügen reagiert habe, sagte ein Sprecher am Montag in Bonn. Es müssten aber die nächsten Wochen abgewartet werden, um die Situation für die Bahnreisenden in der rheinland-pfälzischen Landeshaupt abschließend zu bewerten.

Ein Datum, bis wann die Netzagentur ihre Entscheidung fällen wird, gibt es nach Angaben des Sprechers nicht. Die Probleme am Hauptbahnhof müssten aber vollständig beseitigt sein, betonte er.

Nach den massiven Zugausfällen der vergangenen Wochen normalisierte sich die Lage am Hauptbahnhof zum Schulbeginn in Rheinland-Pfalz und Hessen am Montag halbwegs. Es wurden für Schüler und Pendler zusätzliche Züge zum Notfallfahrplan eingesetzt, um ein drohendes Chaos zu vermeiden. 85 Prozent der geplanten Züge waren der Bahn zufolge auf den Schienen.

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Seit zwei Wochen fallen am Hauptbahnhof Züge aus oder müssen umgeleitet werden. Grund ist ein Personalmangel im Stellwerk. Dies hatte zu einer bundesweiten Debatte über Engpässe bei der Deutschen Bahn geführt.

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dpa

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