Bankenverband warnt vor Panikmache

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Berlin - Die Stabilität des Euros muss nicht in Frage gestellt werden. Das ist die Meinung des Bankenverbands. Er warnt deshalb vor Panikmache. Dennoch muss Deutschland zurück auf den richtigen Pfad.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat mehr Sachlichkeit in der Debatte über die Stabilität des Euros angemahnt. Die Bedrohungsszenarien, die derzeit skizziert würden, “gehen an der Wirklichkeit vorbei“, sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Weber der “Rheinpfalz am Sonntag“.

Insofern seien die Sorgen vieler Menschen zwar nachvollziehbar, jedoch nicht begründet. Es drohe kein Auseinanderbrechen der Eurozone. Die europäische Gemeinschaftswährung bleibe auch weiterhin stabil.

Zurück auf den Stabilitätspfad

Nach Einschätzung Webers sind jetzt vor allem die Länder mit hohen Haushaltsdefiziten in der Pflicht. Griechenland, Spanien und Portugal seien keine Dominosteine, die einander umrissen, wenn mit den Sparprogrammen Ernst gemacht werde.

Im übrigen müssten alle Länder der Euro-Zone wieder zurück auf den Stabilitätspfad der Maastricht-Kriterien. Das gelte auch für Deutschland. Das Reformprogramm Griechenlands nannte Weber ambitioniert und realistisch.

Er zeigte sich überzeugt, dass dessen Umsetzung unter Aufsicht der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank (EZB) die Finanzlage stabilisieren werde. Es sei wichtig, genau hinzuschauen, aber nicht noch zusätzlich Panik zu schüren.

dpa

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