Verbandschef fordert Lebensmittel-Gipfel

Preiskampf: Bauern befürchten massives Höfesterben

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Dunkle Wolken ziehen über ein Getreidefeld. Die Bauern befürchten ein massives Höfesterben.

Hagen - Der Preiskampf bei Lebensmitteln ruft die Befürchtung eines massiven Bauernhöfesterbens in der Landwirtschaft hervor. "Die Situation spitzt sich dramatisch zu", sagte Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, der "Westfalenpost".

Er forderte die Einberufung eines Lebensmittelgipfels unter Einbeziehung der Politik und aller Beteiligten der Wertschöpfungskette "vom Acker bis zur Ladentheke".

Röring will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) auffordern, eine solche Runde schnell zu organisieren. Vor allem die Fleischproduktion verursache derzeit tiefrote Zahlen in den Bilanzen der Bauern, sagte der CDU-Bundestagsabgeordneter. So lägen die Erzeugungskosten für ein Schwein bei 165 Euro, der Handel zahle aktuell nur 130 Euro. Der Handel missbrauche bei Preisverhandlungen seine Marktmacht. "Der Markt funktioniert nicht mehr", sagte Röring.

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