Sicherheitsleck bei Visa und Mastercard

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Per Funk können Trickdiebe die Kreditkarten von Visa und Mastercard auslesen.

München - Die mit der neuen Funktechnik NFC (Near Field Communication) ausgestatteten Visa- und Master-Kreditkarten weisen nach einem Fernsehbericht gravierende Sicherheitsmängel auf.

Wie das ARD-Magazin “Report München“ (Sendetermin 5. Juni, 21.45 Uhr) nachweist, kann per Funk auf Kreditkartennummer und Verfallsdatum zugegriffen werden.

Ein Sicherheitsexperte las mit seinem Handy aus weniger als vier Zentimeter Nähe Kreditkartennummer sowie Ablaufdatum aus. Damit konnten Waren im Internet bestellt werden.

Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hält es für erschreckend, dass es möglich ist “unwissenden Bürgern die Daten so leicht aus der Tasche zu ziehen“. Feck fordert eine Verschlüsselung der Daten und sofortige Aufklärung der Verbraucher über die neue Funktechnik.

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Beide Unternehmen räumten ein, dass die Daten in einem Abstand von bis zu vier Zentimeter ausgelesen werden können. Allerdings könne der dreistellige Sicherheitscode auf der Rückseite der Karte nicht per Funk belauscht werden. Deswegen seien die neuen Karten sicher. In einer Stichprobe des Magazins bei Online-Händlern wurde dieser Code aber nicht immer abgefragt.

dapd

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