Dieselautos werden unwirtschaftlich

BMW arbeitet an Offensive bei Elektroautos

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BMW-Mitarbeiter verfolgen den Produktionsstart des Elektrowagens i3 am 18. September 2013 in Leipzig.

München - Der Autobauer BMW will sich schneller in Richtung Elektromobilität bewegen.  Dieselautos werden dagegen in Zukunft für Hersteller unwirtschaftlich, sagt der BMW-Chef. 

Der Autobauer BMW will sich schneller in Richtung Elektromobilität bewegen. Es werde der Punkt kommen, an dem es unwirtschaftlich sein werde, "den Dieselantrieb immer weiter an die Anforderungen einer zunehmend ambitionierten Gesetzgebung anzupassen", sagte BMW-Chef Harald Krüger dem "Handelsblatt" vom Dienstag. "Dann wird Elektromobilität die entscheidende Rolle spielen." Die VW-Abgasaffäre habe aber bislang noch keine Spuren beim Absatz von BMW hinterlassen.

Der Autohersteller aus München bereitet derzeit eine neue Offensive bei Stromautos vor. Neben der Weiterentwicklung des 2013 eingeführten i3, werde es auch eine Cabrioversion des i8 geben, sowie ein weiteres Elektroauto der i-Familie, kündigte der BMW-Chef an. Die übrige Modellpalette soll demnach mit Hybridmotoren aufgerüstet und die Brennstoffzelle zum Serieneinsatz gebracht werden.

Krüger forderte "deutliche Impulse von der Politik". Der BMW-Chef plädierte in Deutschland für Unterstützung in Form von Kaufzuschüssen, Steuererleichterungen oder Hilfen beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. "Sonst schaffen wir das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 in Deutschland nicht."

AFP

 

 

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