Chemische Industrie erholt sich von der Krise

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Die chemische Industrie erholt sich von der Krise.

Frankfurt/Main - Die Chemieindustrie hat sich im dritten Quartal etwas von ihrem Einbruch in der Wirtschafskrise erholt.

Wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mitteilte, legte die Produktion im Vergleich zum Vorquartal um 4 Prozent zu. Gegenüber dem Vorjahr vermeldete der Verband aber immer noch einen Rückgang um 11,5 Prozent. Auch der Umsatz erholte sich im dritten Quartal. Zwischen Juli und September erlösten die Unternehmen 5,5 Prozent mehr als im Vorquartal.

“Trotz des spürbaren Aufwindes in den letzten Monaten bleibt die Situation für die Branche wegen des schlechten Jahresbeginns insgesamt schwierig“, teilte der VCI mit. Der Verband rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Produktion um 10 Prozent. Der Umsatz werde um 12 Prozent sinken. Während der Krise gingen in den Chemieunternehmen laut VCI binnen eines Jahres 8.100 Arbeitsplätze verloren.

Die Zahl der Beschäftigten sank damit um 2 Prozent auf 432.900. Mit der verhaltenen wirtschaftlichen Erholung endete demnach im dritten Quartal auch der Preisverfall für Chemikalien. Die Kosten für chemische Erzeugnisse lagen aber noch um 4,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

AP

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