Chinas Inflation im Juli erneut unter Regierungsvorgaben

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Die niedrige Inflation in China bildet die schwache Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ab. Foto: Wu Hong/Symbolbild

Peking (dpa) - Chinas Verbraucherpreise sind im Juli erneut nur langsam gestiegen. Wie das Statistikamt in Peking am Dienstag mitteilte, betrug die Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,8 Prozent.

Wie schon im Juni, als die Preise um 1,9 stiegen, wurden die Regierungsvorgaben von drei Prozent damit verfehlt. Die niedrige Inflation zeigt die schwache Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft.

Die chinesische Wirtschaft wuchs im ersten Halbjahr mit 6,7 Prozent so langsam wie seit der globalen Finanzkrise vor sieben Jahren nicht mehr.  Als weiteres Zeichen für anhaltend langsameres Wachstum sind die chinesischen Erzeugerpreise im Juli den 53. Monat in Folge gefallen. Das Minus der Preise auf Großhandelsebene betrug 1,7 Prozent im Vorjahresvergleich. 

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