Aufbereitung alter Lkw-Reifen

Continental steigt ins Reifen-Recycling ein

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Das Continental-Werk in Hannover-Stöcken.

Hannover - Der Dax-Konzern Continental wagt ein neues Geschäftsmodell: Am Dienstag eröffnete der Branchenriese in Hannover eine Aufbereitungsanlage für abgefahrene Reifen.

Im hart umkämpften Markt für Lkw-Reifen steigt der Branchenriese Continental ins Recycling-Geschäft ein. Der Dax-Konzern eröffnete am Dienstag an seinem Stammsitz in Hannover eine Anlage, mit der abgefahrene Pneus aufbereitet werden. Dies spare die Produktion eines komplett neuen Reifens, verbrauche nur die Hälfte der Energie und reduziere Wasserverbrauch sowie Abfall sogar um 80 Prozent. Solche Reifen seien um rund ein Drittel billiger als neue, qualitativ aber fast gleichwertig, sagte Conti-Reifenvorstand Nikolai Setzer. Die neue Anlage kann pro Jahr 180 000 runderneuerte Lkw-Reifen herstellen, Marktschwerpunkt ist Europa. Der Bund fördert die Anlage als grünes Leuchtturmprojekt mit einem Millionenbetrag.

dpa

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