Dax dürfte nach China-Kurssturz unter 10 000 Punkte rutschen

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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Der fortgesetzte Kurseinbruch in China dürfte den Dax heute unter die Marke von 10 000 Punkten drücken. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 2,14 Prozent tiefer auf 9995 Punkte.

Zuletzt hatte das Börsenbarometer im Oktober unter 10 000 Punkten gelegen.

An den Börsen Chinas hatten die Anleger abermals panikartig verkauft - der Handel wurde bereits nach kurzer Zeit wegen zu hoher Verluste gestoppt. An den globalen Finanzmärkten sorgten sich die Anleger auch über die anhaltende Abwertung der chinesischen Währung Yuan, sagte IG-Marktanalyst Angus Nicholson. Sie könnten eine noch größere Schwäche der chinesischen Wirtschaft signalisieren als aus offiziellen Statistiken hervorgeht.

Staaten können über eine Währungsabwertung versuchen, die Konjunktur anzukurbeln. Im Inland produzierte Waren werden dadurch im Ausland günstiger. Das kann der Exportwirtschaft helfen.

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