Immer mehr Anzeigen wegen Geldwäsche

Wiesbaden - Wird die Bundesrepublik zum Brennpunkt dafür, Geld aus kriminellen Quellen reinzuwaschen? In Deutschland sind 2011 deutlich mehr Geldwäsche-Verdachtsfälle gemeldet worden.

12 900 Anzeigen nach dem Geldwäschegesetz seien vor allem von Banken und Versicherungen bei der nationalen Zentralstelle zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus eingegangen, teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bankenaufsicht Bafin am Montag in Wiesbaden mit. Laut BKA-Chef Jörg Ziercke sind das 17 Prozent oder rund 1800 Fälle mehr als 2010, zudem ist es ein Höchststand seit dem Inkrafttreten des Geldwäschegesetzes im Jahr 1993. In rund 44 Prozent der Fälle habe sich der Verdacht einer Straftat erhärtet, betonte Ziercke.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Kommentare