Nach Rücktritt des Chefaufklärers

Deutsche Bank will Skandal-Aufklärung vorantreiben

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Dunkle Wolken über der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank will nach dem Rücktritt ihres umstrittenen Chefaufklärers Georg Thoma die Untersuchungen zu den Zinsfälschungen vorantreiben.

"Gerade jetzt werden wir da keine Abstriche machen", sagte Finanzvorstand Marcus Schenck der "Welt am Sonntag". Gleichzeitig müsse die Führung der Bank ihre Kraft darauf richten, dass das Institut an die europäische Spitze komme.

Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass Aufsichtsrat Georg Thoma das Kontrollgremium am 28. Mai verlässt. Zudem gab der Wirtschaftsanwalt die Leitung des Integritätsausschusses ab. In dieser Rolle sollte er die vielen Skandale der Bank aufarbeiten und den Kulturwandel vorantreiben. Zuletzt war ihm öffentlich vorgeworfen worden, er sei dabei über das Ziel hinausgeschossen und lähme damit die Bank.

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