Nach Insolvenzantrag

Deutsche Investoren kaufen TV-Hersteller Loewe

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Ein Mitarbeiter reinigt in Kronach (Bayern) in der Produktion des Elektronikherstellers Loewe AG die Frontscheibe eines Flachbildfernsehers mit einem Tuch.

Kronach - Der angeschlagene Fernsehgeräte-Hersteller Loewe wird zu wesentlichen Teilen an eine deutsche Investorengruppe verkauft.

"Damit ist der Fortbestand der Traditionsmarke Loewe in deutscher Hand gesichert", teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Kronach mit. Zu der Investorengruppe gehören demnach neben mehreren Familienunternehmern auch frühere Führungskräfte der Firmen Apple und Bang & Olufsen.

Neben der neuen Unternehmenszentrale in München blieben die Entwicklungszentren in Kronach und Hannover sowie weitere zentrale Unternehmensfunktionen am Hauptstandort Kronach bestehen, hieß es in der Mitteilung. Die neuen Eigentümer wollen sich danach auf die Sparten "Smart-Home-Entertainment und Digital-Lifestyle-Produkte" konzentrieren und darüber hinaus die strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Technologielieferanten Hisense ausbauen.

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Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter. Infolge der Transaktion solle die Loewe AG kurzfristig von der Börse genommen und abgewickelt werden.

Nach geschäftlichen Einbußen hatte Loewe im Oktober ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Die 1923 in Berlin gegründete Traditionsfirma ist eines der letzten vergleichbaren Unternehmen in Deutschland. Seine im Marktvergleich hochwertigen Fernseher konnte Loewe in den vergangenen Jahren angesichts eines immensen Preisverfalls aber immer schlechter verkaufen.

AFP

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