Sky Deutschland hat Ärger mit der Finanzaufsicht

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Der Bezahlsender Sky Deutschland hat Ärger mit der Finanzaufsicht.

München - Der tief in der Krise steckende Bezahlsender Sky Deutschland hat Ärger mit der Finanzaufsicht. Dabei geht es um die Abonnentenzahlen des Senders.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach ihrer Einschätzung Fehler in mehreren Konzernabschlüssen und -lageberichten des Unternehmens gefunden, wie das frühere Premiere am Montagabend mitteilte und die Vorwürfe zugleich zurückwies. Laut Bafin habe der Sender unter anderem seine Abonnentenzahlen für 2007 und 2008 um mehr als 600 000 Kunden zu hoch angesetzt.

Die Aktie des Bezahlsenders brach im vorbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent ein. Das Papier hatte sich nach der Ankündigung von neuen Kooperationen und zuletzt ein wenig besseren Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich erholt.

Derzeit habe die Feststellung der Bafin keine unmittelbaren bilanziellen Auswirkungen, hieß es in einer Mitteilung weiter. Sky Deutschland hält die Feststellung der Bafin für unzutreffend und will sie laut Mitteilung gerichtlich überprüfen lassen. Dem Münchner Bezahlsender drohen Bußgelder und Schadenersatzansprüche von Dritten.

lby

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