EU-Austritt der Briten

DGB-Chef: Brexit wird der deutschen Wirtschaft schaden

Frankfurt/Main - Das "Nein" der Briten zur EU alarmiert den Deutschen Gewerkschaftsbund: DGB-Chef Hoffmann rechnet mit wirtschaftlichen Schäden für Deutschland.

Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, rechnet wegen des EU-Austritts der Briten mit Schäden für die deutsche Wirtschaft. Er sagte der "Frankfurter Rundschau" von heute, er erwarte zwar nicht zwingend einen "abrupten wirtschaftlichen Einbruch", wohl aber einen "schleichenden", dessen Umfang sich erst in den kommenden Monaten zeigen werde. "Die Realwirtschaft wird unter Druck geraten", fügte Hoffmann hinzu. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Fratzscher, erwartet ebenfalls negative Effekte für die deutsche Wirtschaft.

Welche Branchen vom Brexit besonders betroffen sein werden, steht hier. Alle Entwicklungen zum Brexit lesen Sie in unserem Live-Tickerzum EU-Austritt der Briten.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

BASF steigert Gewinn dank höherer Öl- und Gaspreise

Öl und Gas sind nicht mehr ganz so billig. Das hilft auch dem Chemieriesen BASF.
BASF steigert Gewinn dank höherer Öl- und Gaspreise

Rekordüberschuss für Staat dank kräftiger Konjunktur

Wiesbaden - Die robuste Konjunktur füllt die öffentlichen Kassen. Der Staat nimmt deutlich mehr ein als er ausgibt. Zum Jahresende 2016 gewinnt das …
Rekordüberschuss für Staat dank kräftiger Konjunktur

Entscheidung am Mittwoch über Berlins Flughafenchef

Was darf der Geschäftsführer am BER? Zwischen Aufsichtsrat und Flughafenchef Mühlenfeld eskaliert der Führungsstreit. Der Bund will vor der …
Entscheidung am Mittwoch über Berlins Flughafenchef

Kommentare