Eon: Keine Erpressung in Atomverhandlungen

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Johannes Teyssen

Berlin - Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat den Vorwurf, die Bundesregierung in den Atomverhandlungen zu erpressen, zurückgewiesen.

Das sei absurd, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag). Gleichzeitig bekräftigte er aber, kleinere Kernkraftwerke aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz zu nehmen, falls die Regierung eine neue Atomsteuer einführt. “Denen droht keine Stilllegung im Sinne einer Schließung, aber eine Art Dornröschenschlaf“, sagte Teyssen. Das sei keine Drohung, sondern “schlichtes betriebswirtschaftliches Kalkül“. Die Bundesregierung hatte kritisiert, dass Drohgebärden der Atombetreiber die Gespräche nicht voranbrächten. Nach Ansicht von Teyssen ist die von der Koalition geplante Brennelementesteuer rechtswidrig.

dpa

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