MAN erwartet rote Zahlen

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Der neue Mann bei MAN: Georg Pachta-Reyhofen.

München - Die Bilanz des schwierigen Geschäftsjahres 2010, die der neue MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen am Montag vorlegen will, wird wohl negativ sein.

Experten gehen davon aus, dass der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr rote Zahlen geschrieben hat. Neben dem Einbruch am Lastwagen-Markt dürften auch das Bußgeld für die Schmiergeld-Affäre sowie Abschreibungen MAN belastet haben.

Für das Gesamtjahr erwarten von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Experten unter dem Strich im Schnitt einen Verlust von 22 Millionen Euro, nach 1,25 Milliarden Euro Gewinn im Vorjahr. Der Umsatz könnte nach den Schätzungen von rund 15 Milliarden auf nur noch knapp 12 Milliarden Euro geschrumpft sein und der Auftragseingang sogar um fast ein Drittel.

Pachta-Reyhofen hatte Ende vergangenen Jahres das Steuer bei MAN übernommen, nachdem der frühere MAN-Chef Hakan Samuelsson mit seinem Rückzug die Konsequenzen aus der Korruptionsaffäre gezogen hatte. Auch zwei weitere Vorstände nahmen ihren Hut.

dpa

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