Euro und Pfund auf moderatem Erholungskurs

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Nach dem Referendum in Großbritannien waren Pfund und Euro eingebrochen. Foto: Michael Kappeler

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro und das britische Pfund haben sich am Dienstag etwas von ihren starken Verlusten nach dem Brexit-Schock vom vergangenen Freitag erholt. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1060 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am späten Vorabend.

Ein Pfund war mit rund 1,33 Dollar etwa einen Cent mehr wert als am Montagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagmittag auf 1,0998 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt konnten sich nicht nur Euro und Pfund, sondern auch viele andere Währungen zum amerikanischen Dollar erholen. Unter den besonders bedeutsamen Devisen gewannen der neuseeländische und der australische Dollar am stärksten. Bei den Schwellenländern lag der südafrikanische Rand vorne.

Für eine Stimmungsaufhellung und einen geringeren Zustrom in die Weltreservewährung US-Dollar sorgten unter anderem Nachrichten aus Südkorea. Dort plant die Regierung ein Konjunkturpaket zur Stützung der Wirtschaft. Einem Zeitungsbericht zufolge denkt die japanische Regierung ebenfalls über ein solches Programm nach.

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