Finanzkrise: USA wollen Euro-Zone helfen

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Verspricht der Euro-Zone die Hilfe der USA: US-Finanzminister Timothy Geithner.

Breslau - Das Euroland und die USA wollen im Kampf gegen die beispiellose Schuldenkrise an einem Strang ziehen.

Darauf verständigten sich US-Finanzminister Timothy Geithner und seine Amtskollegen aus den 17 Euro-Staaten am Freitag im polnischen Breslau (Wroclaw). Wie Diplomaten am Rande des Finanzministertreffens berichteten, vereinbarten sie eine Zusammenarbeit bei der Stabilisierung der seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman 2008 nahezu ununterbrochen hochnervösen Finanzmärkte.

Die Teilnahme Geithners an der Sitzung in Breslau ist eine Premiere. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wies vor Beginn des Treffens auf die “gemeinsame Verantwortung“ hin: “Wir müssen auf beiden Seiten des Atlantiks unsere Probleme lösen, um mehr Stabilität in die Finanzmärkte zu bekommen. Das ist die Hauptursache, warum wir in der globalen wirtschaftlichen Entwicklung eine Abschwächung befürchten müssen.“

Die USA stecken ihrerseits in der Klemme, weil sie ebenfalls mit einem riesigen Haushaltsdefizit zu kämpfen haben - und auf der anderen Seite die Konjunktur in der weltgrößten Ökonomie nicht in die Gänge kommt.

dpa

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