Wegen Bestechung

Formel-1-Chef Ecclestone angeklagt

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Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (rechts) wegen Bestechung des ehemaligen Bayern LB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky angeklagt.

München - Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wegen Bestechung des ehemaligen Bayern LB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky angeklagt.

Die Anklage sei Ecclestone zugestellt worden, sagte Gerichtssprecherin Margarete Nötzel am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in München.

Ecclestone wird vorgeworfen, dem früheren Bayern LB-Vorstand Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Bank rund 44 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben. Gribkowsky war vor gut einem Jahr zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er das Geld angenommen und nicht versteuert hat. Seit 2011 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs auch gegen den 82-jährigen Ecclestone.

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Ecclestone hat die Vorwürfe stets bestritten und die Millionenzahlung an Gribkowsky als eine Art Schweigegeld dargestellt, damit dieser ihn nicht bei den britischen Steuerbehörden anschwärzt.

dpa

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