Eric Schmidt will 40 Prozent abgeben

Google-Chef will 3,2 Millionen Aktien verkaufen

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Bei den erwarteten Einnahmen durch seine Aktienverkäufe macht Eric Schmidt große Augen.

Mountain View - Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt will in den kommenden Monaten Milliarden mit Aktienverkäufen einnehmen. Schmidt hält bisher 8,2 Prozent der Stimmrechte.

Der 57-Jährige kann demnächst mit dem Verkauf eines Anteils im aktuellen Wert von über 2,5 Milliarden Dollar (1,87 Mrd Euro) beginnen. Schmidt will sich in diesem Jahr von rund 40 Prozent seiner Beteiligung trennen, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC von Freitag hervorgeht. Er stand rund zehn Jahre lang an der Spitze des Internet-Konzerns, bis Mitgründer Larry Page im April 2011 an die Spitze zurückkehrte.

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Page und Brin haben das Sagen

Schmidt trennt sich dabei nur von Aktien der Klasse A, die jeweils eine Stimme pro Anteilsschein haben. Er hält - wie die beiden Gründer Page und Sergey Brin auch - zudem Aktien der Klasse B, mit denen man jeweils zehn Stimmrechte hat. Page und Brin kontrollieren durch dieses System mehr als die Hälfte der Stimmrechte und haben damit das Sagen bei allen wichtigen Entscheidungen.

Als einer der größten Google-Aktionäre hielt Schmidt bisher einen Anteil von 2,3 Prozent an dem Unternehmen und 8,2 Prozent der Stimmrechte. Nach dem Verkauf sollen bei ihm noch 1,3 Prozent des Kapitals und fünf Prozent der Stimmrechte liegen.

dpa

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