USA: Größte Banken-Pleite des Jahres

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Die USA erlebt die größte Banken-Pleite des Jahres.

New York - Größte Banken-Pleite des Jahres in den USA: Die Behörden haben am Freitagabend die Colonial BancGroup im Bundesstaat Alabama dichtgemacht.

Die Einlagen von 20 Milliarden Dollar werden komplett von der Großbank BB&T übernommen, wie die US-Einlagensicherungsbehörde FDIC mitteilte.

Mit der Colonial BancGroup und einer weiteren am Freitag geschlossenen kleineren Bank wurden seit Jahresbeginn 74 US-Kreditinstitute dichtgemacht. Mit einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Dollar ist Colonial die größte, die in diesem Jahr gescheitert ist. Bisher führte die im Mai geschlossene BankUnited Financial aus Florida mit einer Bilanzsumme von knapp 13 Milliarden Dollar die Liste an. Zumeist traf es kleinere Regionalbanken. Branchenexperten hatten gewarnt, dass in den kommenden Jahren bis zu 1000 US-Banken aufgeben könnten. Das Aus für die Colonial kostet die FDIC 2,8 Milliarden Dollar. Die Behörde betonte, dass sie nach wie vor genügend Geld habe.

dpa

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