Erstes Adventswochende

Händler zufrieden: Weihnachtsgeschäft boomt

+
Deutschlands Einzelhändler sind zufrieden mit dem Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts.

Berlin - Espressomaschinen, Smartphones und ferngesteuerte Autos: Drei Wochen bleiben noch, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Am ersten Adventswochenende waren die Läden in Deutschlands Innenstädten gut gefüllt.

Deutschlands Einzelhändler sind zufrieden mit dem Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Besonders in den Innenstädten seien die Läden am ersten Adventssamstag gut gefüllt gewesen, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in Berlin mit. „Die Unternehmen sind optimistisch und rechnen in den kommenden Wochen mit einem guten Jahresendspurt“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Gefragt waren Angaben des HDE zufolge vor allem Schmuck und Uhren. Viele Kunden griffen jedoch auch bei Gutscheinen, Adventskalendern und Dekorationsartikeln zu.

Die zehn unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke

Die zehn unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke

Die Branche erwartet in den letzten beiden Monaten des Jahres einen Rekordumsatz: Erstmals will der Einzelhandel mit seinen rund 400 000 Unternehmen mehr als 80 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft umsetzen - ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Weihnachtsgeschäft sorgt in einigen Branchen traditionell für 20 bis 30 Prozent des Jahresumsatzes. Nach Angaben des Handelsverbandes machen etwa Spielwarenhändler im November und Dezember fast ein Drittel, Buchhändler rund ein Viertel ihrer Erlöse.

Ganz oben auf den Wunschzetteln dürften laut HDE in diesem Jahr Kaffee- und Espresso-Maschinen, Digitalkameras, Smartphones, Tablet-PCs und Flachbildschirme stehen. Bei Spielzeugen liegen demnach besonders ferngesteuerte Autos und Hubschrauber, Brettspiele, kabellose Autorennbahnen und Modelleisenbahnen im Trend.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen
Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest
Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest

Kommentare