Haftstrafen wegen Korruption bei Flughafen-Ausbau

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Der Immobilienunternehmer Ardi Goldman auf der Anklagebank des Landgerichts Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Wegen millionenschwerer Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Frankfurter Flughafens hat das Landgericht Frankfurt vier Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt.

Der Immobilieninvestor Ardi Goldman muss wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr für zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, wie das Gericht am Dienstag entschied. Ein Makler wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Jeweils zwei Jahre auf Bewährung bekamen der Projektentwickler Jürgen Harder und ein weiterer Angeklagter.

Für die bevorzugte Vergabe von Erbbaurechten in der "Cargo City Süd" sollen rund sechs Millionen Euro Schmiergelder versprochen worden, wenn auch nicht komplett geflossen sein. Der mutmaßliche Haupttäter und Empfänger des Schmiergelds, ein ehemaliger Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport, war Ende September bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ihm war vorgeworfen worden, von 2006 an in enger Kooperation mit dem nun verurteilten Makler lukrative Erbpachtgrundstücke in der "Cargo City Süd" gegen Schmiergeld freihändig vergeben zu haben.

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