Industrie 2009: Stärkster Einbruch

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Die deutsche Industrie hat im Krisenjahr 2009 den stärksten Umsatzeinbruch seit Bestehen der Bundesrepublik hinnehmen müssen.

Wiesbaden - Die deutsche Industrie hat im Krisenjahr 2009 den stärksten Umsatzeinbruch seit Bestehen der Bundesrepublik hinnehmen müssen.

Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete, setzte das verarbeitende Gewerbe 17 Prozent weniger um als 2008. Vor allem der Export litt unter der globalen Wirtschaftskrise. Der Auslandsumsatz ging um 20,5 Prozent zurück, der Inlandsumsatz um 13,9 Prozent. “Einen so starken Rückgang hatten wir noch nicht“, sagte ein Experte des Bundesamtes. Zum Jahresende stellte sich die Lage etwas besser dar. Im Dezember lag der Umsatz um 6 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Im November hatte das Minus noch 9,6 Prozent betragen, im Oktober sogar 13,7 Prozent.

Der Inlandsumsatz nahm im Dezember 2009 um 6,6 Prozent ab, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern verringerten sich um 5,2 Prozent. Für die einzelnen Branchen verlief die Umsatzentwicklung im Dezember sehr unterschiedlich. Während der Maschinenbau 23,7 Prozent verlor und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen eine Einbuße um 20,6 Prozent verbuchten, konnte die chemische Industrie 13,9 Prozent zulegen. Erstmals seit 16 Monaten konnten zudem die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen ihren Umsatz wieder steigern. Sie erreichten ein Plus von 13,3 Prozent.

dpa

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