IWF: Harter Griechenland-Kurs

Athen - Der internationale Währungsfonds (IWF) fordert von der Europäischen Union eine Entscheidung darüber, wie mögliche Finanzierungslücken für Griechenland im kommenden Jahr geschlossen werden können.

Erst dann könne der IWF die nächste anstehende Zahlung für das Hilfspaket freigeben, sagte der IWF-Abgesandte Bob Traa am Dienstag. Die EU-Staats- und Regierungschefs hätten beim Gipfel Ende Juni “harte Nüsse zu knacken“, erklärte Traa. Wenn nötig müssten sie sich auch für zusätzliche Unterstützungen für die Griechen entscheiden, bevor der IWF seine Juli-Zahlung von zwölf Milliarden Euro freigebe. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, dass Griechenland sich im kommenden Jahr wieder teilweise selbst auf den internationalen Finanzmärkten finanzieren soll, doch hohe Zinsen machen das immer unwahrscheinlicher.

dapd

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