IWF will Kiew auch ohne private Kreditgeber unterstützen

+
Das Logo des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dessen Hauptsitz in Washington. Foto: Jim lo Scalzo

Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die finanziell angeschlagene Ukraine auch bei einem Scheitern der Gespräche mit privaten Kreditgebern unterstützen. Zwar dringt der IWF weiterhin darauf, die vorerst eingestellten Gespräche der Regierung in Kiew mit privaten Gläubigern fortzusetzen.

Sollte es in diesen Verhandlungen zu keinem Kompromiss kommen, halte die Organisation mit Sitz in Washington an ihren Zusagen fest, teilte IWF-Chefin Christine Lagarde mit. Das Hilfsprogramm des IWF umfasst derzeit 17,5 Milliarden US-Dollar.

Lagarde traf sich mit dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk und dessen Finanzministerin Natalija Jaresko, um die wirtschaftliche Entwicklung des krisengeschüttelten Landes zu besprechen. Die ukrainische Regierung verhandelt seit Monaten mit privaten Gläubigern, um einen Staatsbankrott mittels Umschuldung zu vermeiden.

IWF-Mitteilung

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Alarmierende Studie: So hat Amazon unser Kaufverhalten verändert
Alarmierende Studie: So hat Amazon unser Kaufverhalten verändert
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen
Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest
Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest
Tesla-Chef warnt vor tödlicher Gefahr durch künstliche Intelligenz
Tesla-Chef warnt vor tödlicher Gefahr durch künstliche Intelligenz

Kommentare