Japan-Katastrophen kosten Munich Re 1,5 Milliarden Euro

+
Logo der Munich Re

München - Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re die Gewinnziele zerschlagen.

Der Vorstand schätzt, dass das Unternehmen für Schäden mit 1,5 Milliarden Euro vor Steuern geradestehen muss. Das Gewinnziel von 2,4 Milliarden Euro in diesem Jahr sei daher nicht mehr zu halten, teilte der Münchner Dax-Konzern am Dienstagabend mit. Die Schadenprognose für Japan ist den Angaben zufolge aber noch sehr unsicher. Wegen der starken Zerstörung, möglicher weiterer Nachbeben und schwieriger Aufräumarbeiten werde es noch viele Wochen dauern, bis die Schäden erfasst seien.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen
Immer weniger Neuwagen auf Privatkunden zugelassen

Kommentare