FDP für Kürzungen beim Arbeitslosengeld

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FDP-Generalsekretär Christian Lindner.

Berlin - Die FDP hat Einsparungen beim Arbeitslosengeld gefordert. FDP-Generalsekretär Christian Lindner sprach sich dafür aus, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für Ältere wieder zu kürzen.

“Wohltaten der großen Koalition entpuppen sich als unfinanzierbar“, sagte Lindner der “Bild“-Zeitung. So bringe die Entscheidung, das Arbeitslosengeld für Ältere bis zu 24 Monate zu zahlen, niemanden schneller in Arbeit. Stattdessen werde die Regelung von Arbeitgebern oft als Frührente missbraucht, die 1,5 Milliarden Euro jährlich koste. ´

Zuvor hatte Arbeitgeberpräsident Hundt hatte zuvor gefordert, den Anspruch auf Arbeitslosengeld für Ältere von 24 auf zwölf Monate zu kürzen. Allein damit ließen sich 1,5 Milliarden Euro einsparen, sagte er. Insgesamt plädierte Hundt dafür, sechs Milliarden Euro bei den Arbeitslosen einzusparen, unter anderem indem das höhere Arbeitslosengeld für Familien mit Kindern gestrichen werde.

Zurzeit haben Betroffene über 58 Jahren Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld. Wer über 50 ist, bekommt die Lohnersatzleistung 15 Monate gezahlt, über 55 Jahre sind es 18 Monate.

apn

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