Von der Leyen: Arbeitsmarkt kein Selbstläufer

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Ursula von der Leyen

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat vor einer Überschätzung der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt gewarnt.

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“Die stabile Arbeitsmarktlage ist kein Selbstläufer“, sagte von der Leyen am Dienstag in Berlin. Es gebe für die Unternehmen nach wie vor viele Unsicherheiten in der Auftragslage, europaweit und global. Deshalb bleibe sie zunächst bei der Prognose von 3,7 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt. Sollte sich der positive Trend bestätigen, “werden wir die Prognosezahlen verändern“.

Grundsätzlich zeigte sich die Ministerin über die Mai-Zahlen erfreut. Diese zeigten, “dass die Auswirkungen der Wirtschaftskrise nach wie vor am Arbeitsmarkt ganz begrenzt bleiben“. Eine wichtige Rolle spiele immer noch die Kurzarbeit, durch die umgerechnet rund 226 000 Vollzeitarbeitsstellen gesichert worden seien.

Schon im zweiten Monat hintereinander habe es bei der Nachfrage nach Beschäftigten ein Plus gegeben. “Da bewegt sich was am Arbeitsmarkt“, lautete die Bilanz der Ministerin. Nach wie vor sei eine schnelle und passgenaue Vermittlung von Arbeitssuchenden wichtig. Den Jobcentern gehe daher die Arbeit noch lange nicht aus.

dpa

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