Massenpanik in Lettland: Leute stürmen Geldautomaten

+
Angebliche Probleme der Swedbank haben in Lettland für Aufruhr gesorgt.

Riga  - Gerüchte über finanzielle Probleme der schwedischen Svedbank haben in Lettland eine regelrechte Panik unter Sparern ausgelöst. Wie die Menschen reagiert haben und was an den Gerüchten dran ist:

Sparer in Lettland haben auf Gerüchte über finanzielle Probleme der schwedischen Swedbank mit eiligem Geldabheben reagiert. In vielen lettischen Städten bildeten sich seit Sonntagabend Schlangen vor den Automaten des landesweit größten Geldinstituts. Zuvor war in sozialen Netzwerken über angebliche Probleme der Swedbank in deren Heimatland Sweden und im Nachbarland Estland spekuliert worden.

Jetzt auch in Lettland: Hier können Sie mit dem Euro bezahlen

Der Euro ist die einheitliche Währung der Europäischen Union. Insgesamt gilt der Euro inzwischen in 18 EU-Ländern als Zahlungsmittel. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren in welchen Ländern der Euro welche Währung ablöste. © dpa
In Deutschland gilt seit 2002 die neue Währung, die alte D-Mark hatte ausgedient. © dpa
Die Franzosen mussten 2002 ihren Franc für den Euro abgeben. © dpa
Auch die Italiener bekamen 2002 den Euro, dafür verlor die Lira ihre Gültigkeit. © dpa
In den Niederlanden ging 2002 die Zeit des Gulden zugunsten des Euro zu Ende. © dpa
Die griechische Drachme wich ebenfalls 2002 dem Euro. © dpa
2002 gab es in Belgien Euro statt Franc. © dpa
Das Aus für die finnische Finmark kam auch 2002. © dpa
In Irland wurde der Euro ebenfalls 2002 eingeführt und löste das irische Pfund ab. © dpa
Der österreichische Schilling hatte 2002 ebenso ausgedient. © dpa
In Portugal wurde der Escudo auch 2002 durch den Euro ersetzt. © dpa
2002 tauschten die Spanier ihre Peseten gegen Euro. © dpa
Der luxemburgische Franc wich 2002 dem Euro. © Wikipedia
Groß war der Jubel in Slowenien, als 2007 der Tolar durch den Euro abgelöst wurde. © dpa
Die Malteser tauschten 2008 ihre Lire gegen den Euro. © dpa
Wie in Malta wurde auch in Zypern 2008 der Euro eingeführt anstelle des zypriotischen Pfunds. © dpa
Die Slowakei stieß 2009 zu den Euro-Ländern, die Krone hatte ausgedient. © dpa
Als bislang letztes Land stieß Estland in den Kreis der Nationen, die den Euro eingeführt haben: 2011 war Schluss für die estnische krone. © dpa
Der Euro ist auch auch in einigen Ländern gesetzliches Zahlungsmittel, die nicht der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion angehören. © dpa
Montenegro und Kosovo führten im Zuge ihrer Unabhängigkeitsbestrebungen einseitig die deutsche Mark als Währung ein. Nach Ablösung durch den Euro stellten auch diese auf den Euro um. © dpa
San Marino, Vatikan, Monaco und Andorra hatten vor der Einführung des Euro Währungsunionen mit Italien, Frankreich bzw. Spanien. Daher gilt auch in diesen Ländern der Euro als Zahlungsmittel. © dpa
In Lettland ist der Euro seit dem 1. Januar 2014 offizielles Zahlungsmittel. © dpa

Swedbank wies die Gerüchte umgehend als falsch zurück. Die Spekulationen über mögliche Probleme seien unbegründet, sagte eine Banksprecherin der baltischen Nachrichtenagentur BNS. Die lettische Finanz- und Kapitalmarktkommission teilte in einer Stellungnahme mit, dass kein Grund zur Sorge bestehe. Der lettische Wirtschaftsminister Daniels Pavluts twitterte sogar, die schwedische Bank sei stabil.

Der lettische Bankensektor wird von Banken mit schwedischen Eignern dominiert. Durch ihr starkes Kreditengagement hatte vor allem die Swedbank stark mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Lufthansa-Streik: Laut UFO „jederzeit möglich“
Lufthansa-Streik: Laut UFO „jederzeit möglich“
130 Filialen in Deutschland: Bekannte Möbelhauskette vor dem Aus? 
130 Filialen in Deutschland: Bekannte Möbelhauskette vor dem Aus? 
Abgas-Skandal: Daimler muss schon wieder Hunderttausende Diesel-Autos zurückrufen
Abgas-Skandal: Daimler muss schon wieder Hunderttausende Diesel-Autos zurückrufen
Hans-Werner Sinn über Krise der Autobranche: „Beschlüsse zur CO2-Reduktion sind verheerend“
Hans-Werner Sinn über Krise der Autobranche: „Beschlüsse zur CO2-Reduktion sind verheerend“

Kommentare