Merkel: Arbeitsagentur prüft Hilfen für Quelle-Mitarbeiter

+
Angela Merkel setzt auf ein Hilfsangebot der Arbeitsagenturen für Quelle-Mitarbeiter.

Berlin - Nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) können die Beschäftigten des Versandhauses Quelle auf ein Hilfsangebot der Arbeitsagenturen hoffen.

Lesen Sie auch:

Quelle: Ver.di gibt Bundesregierung Mitschuld

Electrolux befürchtet keine Einbußen wegen Quelle-Pleite

Quelle: Das letzte Kapitel hat begonnen

Das müssen Quelle-Kunden jetzt beachten

Merkel erwarte, dass die Bundesagentur für Arbeit prüfe, wie den Beschäftigten mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten geholfen werden könne, sagte Vize- Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin. So könne es zum Beispiel Übergangsgesellschaften geben. Die Kanzlerin mache aber keine Vorgaben.

Der Quelle-Katalog: früher und heute

Der Quelle-Katalog: Früher und heute

Auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ließ erklären, dass sich nach dem Quelle-Aus nun die Arbeitsagentur um die Mitarbeiter kümmern müsse. “Es ist bedauerlich, dass sich das Ergebnis nicht mehr abwenden ließ“, sagte Ministeriumssprecher Steffen Moritz. Rückwirkend müsse man aber sagen, dass die Regierung dem Unternehmen im Rahmen des Möglichen geholfen habe.

Bund, Bayern und Sachsen sind zuversichtlich, ihren Kredit von 50 Millionen Euro für den Druck des letzten Quelle-Winterkatalogs zurückzubekommen. Sie stehen auf der Liste der Gläubiger ganz oben. Es müsse jedoch abgewartet werden, was es an Insolvenzmasse gebe, sagte Moritz.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Kommentare