Metall-Verhandler in NRW grundsätzlich einig

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Metaller haben sich bei ihren Tarifverhandlungen in NRW geeinigt.

Düsseldorf - Der Metalltarifkonflikt steht vor der Einigung. In der zweiten Verhandlungsrunde in Nordrhein-Westfalen haben die Tarifparteien einen Abschluss erzielt.

Das Ergebnis müsse nun noch von den Gremien beider Seiten abgesegnet werden, hieß es am Donnerstag übereinstimmend aus Kreisen von Arbeitgebern und Gewerkschaften in Düsseldorf. Der IG-Metall-Vorstand beriet abgeschirmt an einem anderem Ort. Auch die Arbeitgeber zogen sich nach 14-stündiger Verhandlung zurück. Details wurden nicht bekannt. Der Abschluss hat Pilotcharakter für die gesamte Metall- und Elektroindustrie in Deutschland mit 3,4 Millionen Beschäftigten.

Erstmals in ihrer Geschichte war die IG Metall ohne konkrete Lohnforderung in die Verhandlungen gegangen und hatte der Beschäftigungssicherung Priorität eingeräumt. Die Gewerkschaft befürchtet Massenentlassungen und Pleiten, wenn die gesetzliche Kurzarbeit in den Unternehmen ohne Anschlusslösung ausläuft. Sie sieht bundesweit 700 000 Arbeitsplätze in ihrer Branche in Gefahr. Das Jobpaket sieht eine tarifliche Kurzarbeit, Kündigungsschutz und Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Lohnausgleich vor. Bis zuletzt umstritten war die Höhe des Entgeltes.

dpa

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