Munich Re hält trotz Beben und Sturm an Gewinnziel fest

München - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hält trotz der Belastungen durch das Erdbeben in Chile und den Wintersturm “Xynthia“ an seinem angepeilten Milliardengewinn fest.

Ein Konzernergebnis von mehr als 2 Milliarden Euro bleibe in diesem Jahr erreichbar, teilte Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard am Mittwoch zur Bilanzvorlage in München mit. Im Jahr 2011 will das Management den Gewinn wieder steigern, nachdem das Unternehmen 2009 unter dem Strich 2,5 Milliarden Euro verdient hatte.

Die beiden Naturkatastrophen dürften den Dax-Konzern im laufenden Jahr nach Schätzung des Vorstands insgesamt mit einer halben Milliarde Euro belasten. Bis zu 100 Millionen Euro davon entfallen auf den Sturm “Xynthia“, der Ende Februar in Europa tobte. Den versicherten Marktschaden schätzt die Munich Re bei dem Chile-Beben auf 4 bis 7 Milliarden US-Dollar. “Xynthia“ dürfte einen versicherten Schaden von 1,5 bis 2,5 Milliarden Euro verursacht haben, davon 300 bis 500 Millionen Euro in Deutschland.

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