Odeg: Tarifverhandlungen mit GDL abgebrochen

Berlin - Die Tarifverhandlungen bei der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) sind abgebrochen worden. Die GDL habe die Verhandlungen bereits in der ersten Runde im aktuellen Tarifkonflikt für gescheitert erklärt.

Das sagte Odeg-Sprecherin Eva Gotter am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur dpa. Von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) war keine Stellungnahme zu erhalten.

Regionalzüge der Odeg sind in Süd-Mecklenburg, Berlin, Brandenburg und der Lausitz unterwegs. Die GDL hatte das Bahnunternehmen in den vergangenen Wochen mehrmals bestreikt, um den geforderten Branchentarifvertrag für Lokführer auf dem Niveau der Deutschen Bahn durchzusetzen.

Die Odeg hatte der Gewerkschaft nach eigenen Angaben am Donnerstag angeboten, die Vergütungen ab 2012 in einem Haustarifvertrag mit der GDL anzuheben. Zudem sollte es weitere Regelungen im Sinne der Beschäftigten wie Qualifizierungsmaßnahmen oder Hilfen beim Umgang mit traumatischen Erlebnissen geben. Dies habe die Gewerkschaft aber abgelehnt. Entgegen den vorab vereinbarten Spielregeln habe die GDL verlangt, den Bundes-Rahmen-Lokführer-Tarifvertrag (BuRa-LfTV) vollständig zu akzeptieren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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