Ölpreise leicht gestiegen

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Der Ölpreis war in der Vergangenheit auf dauerhaften Tiefkurs. Nun konnte er eine ganz kleine Steigerung verzeichnen. Doch viele US-Förderunternehmen können auch zu einem Ölpreis von 45 Dollar noch nicht rentabel fördern. Foto: Sebastian Widmann/Symbolbild

Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 45,87 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vortag.

Zuvor hatte der Brent-Preis mit 46,03 Dollar den höchsten Stand seit fast fünf Monaten erreicht. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um sieben Cent auf 44,25 Dollar.

Die Ölpreise waren am Mittwoch um fast drei Dollar gestiegen. In den USA ist die Rohölförderung in der vergangenen Woche gesunken. Zudem sind die Lagerbestände an Rohöl nicht so stark gestiegen wie erwartet.

Viele US-Förderunternehmen können auch zu einem Ölpreis von 45 Dollar noch nicht rentabel fördern und schließen Förderanlagen. Die Entwicklung der Ölproduktion in den USA gilt als entscheidend für die weitere Ölpreisentwicklung.

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