Für Postkunden soll das Porto sinken

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Eine Mitarbeiterin der Deutschen Post befüllt im Brieflogistikzentrum in Spich bei Bonn einen Behälter mit maschinell sortierten Briefsendungen.

Bonn - Kunden der Deutschen Post können für das nächste Jahr eine leichte Portosenkung erwarten. Unklar ist, ob dies auch für den Standardbrief gelten wird.

Dieser kostet seit Jahren konstant 55 Cent. Eine Portoerhöhung bei der Post kann es im nächsten Jahr aufgrund einer festen Regelung nicht geben. Eine Entscheidung über das konkrete Porto für 2011 ist noch nicht getroffen.

Die Berechnungsformel für das Porto ergibt für 2011 einen Spielraum für eine moderate Senkung von insgesamt rund 0,8 Prozent. Wie die Post diesen Spielraum für einzelne Entgelte umsetzt, ist zunächst ihre Sache. Die Netzagentur muss dann ihren Antrag genehmigen. Die Post habe sich noch nicht entschieden und auch noch keinen Antrag gestellt, sagte Sprecher Uwe Bensien am Donnerstag in Bonn.

Die bisherige Berechnungsgrundlage für die jährliche Portofestsetzung ergibt sich aus der allgemeinen Inflationsrate und dem eigenen Produktivitätsfortschritt. Diese Regelung läuft Ende 2011 aus. Post-Vorstandschef Frank Appel fordert eine Änderung der Regelung, um größere Freiräume zu erhalten - auch für Portoerhöhungen. Vor allem will er berücksichtigt sehen, dass die Mengen im klassischen Briefversand seit Jahren wegen der zunehmenden elektronischen Kommunikation stetig zurückgehen.

dpa

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