Prozess um Schmiergeldzahlungen am Frankfurter Flughafen

+
Die Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen mit Terminal 2 und der Skyline im Hintergrund. Foto: Fraport AG/Stefan Rebscher

Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem Frankfurter Landgericht hat ein Strafprozess um Korruptionsvorwürfe beim Ausbau von Deutschlands größtem Flughafen begonnen.

Die Anklage beschuldigt einen ehemaligen Manager der Betreibergesellschaft Fraport, gegen Schmiergeld Erbbaurechte für Grundstücke in der "Cargo City Süd" verschoben zu haben. Die Staatsanwaltschaft sprach von vier Grundstücken und Schmiergeldern in Höhe von zusammen mehr als 6 Millionen Euro. Dem 51-Jährigen wird zusätzlich vorgeworfen, Steuern im Volumen von 238 000 Euro hinterzogen zu haben.

Außerdem sind vier Geschäftsleute angeklagt, darunter die Immobilienentwickler Ardi Goldman und Jürgen Harder. Die Schmiergelder sollen über ein Treuhandkonto in Liechtenstein abgewickelt worden sein.

Auch interessant

Meistgelesen

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Selbstanzeige: Geht Daimler im Kartell-Streit straffrei aus?
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Autobauer: Das ist bislang bekannt
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück
Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Kommentare